Joachim Ley
Chemiemeister in Langweid
Langweid, 26.01.2009
In jungen Jahren, noch auf der Hauptschule, machte ich mir nicht viele Gedanken über eine Ausbildung oder Weiterbildung. Ich wollte einfach nur raus aus der Schule. Das änderte sich, als ich nach meiner Schulzeit mit einer Ausbildung zum Chemikanten begann und ich wegen einer schweren Erkrankung im ersten Lehrjahr ein halbes Jahr ausfiel. Ich musste deshalb das erste Jahr wiederholen. Ich begann umzudenken und so kam es, dass ich meinen Gesellenbrief mit einer Auszeichnung abschließen konnte.
Nach meiner Ausbildung folgte auch bald meine Zivildienstzeit. In dieser Zeit machte ich mir Gedanken über eine Weiterbildung und das sich bei mir etwas ändern sollte. Somit entschloss ich mich, mich zu einer Weiterbildung zum Geprüften Industriemeister Chemie in Augsburg anzumelden. Bald darauf konnte ich meine dreijährige berufsbegleitende Ausbildung zum Chemiemeister antreten. Ab diesem Zeitpunkt begann für mich ein neuer Weg in meine Zukunft. Dieser Weg beinhaltete unter anderem einen Firmenwechsel nach Langweid und führte nach kurzer Zeit zum Aufstieg und zu mehr Verantwortung.
Mit dem Meisterbrief in der Tasche wollte ich auch gern eine Meisterstelle innehalten, wobei ich merkte, dass sich eine fundierte Ausbildung auf der Suche nach einer geeigneten Stelle auszahlt. Nun konnte ich auch bei einer anderen Firma im Bereich des Chemiegroßhandels meine Berufserfahrungen als Meister sammeln.
In den wirtschaftsträchtigen Jahren 2004 bis 2008 baute meine vorherige Firma in Langweid die Produktion aus und holte mich als Chemiemeister für die Produktion zurück. In diesen Jahren konnte ich viel Erfahrung als Vorgesetzter im Bereich Personalführung und Anlagentechnik sammeln. Aufgrund der sich ständig ändernden beruflichen Anforderungen ist eine fundierte Ausbildung ein gutes Rüstzeug, um im Beruf zu bestehen und voranzukommen.
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